Eines der Hauptargumente für das Heizen mit Holz ist die ausgeglichene CO2-Bilanz des nachwachsenden Rohstoffs. Im Vergleich zu den fossilen Brennstoffen gibt Holz nur so viel CO2 frei, wie es in seiner Wachstumsphase speichern kann und schont so die Umwelt.
Vor allem Hackschnitzel und Holzpellets haben sehr geringe Emissionswerte. Sie geben im Vergleich zu ihren direkten Konkurrenten Erdgas und Heizöl weniger als ein Fünftel an CO2 an die Umwelt ab. Braunkohle und Steinkohle-Briketts haben sogar einen achtmal größeren CO2-Ausstoß als ihre regenerativen Kollegen.
Quelle: Deutsches Pelletinstitut DEPI
Bei der neutralen Energiebilanz von Holz sind bereits Verarbeitung und Transport des Rohstoffs mit eingerechnet. Jedoch tragen auch diese beiden Faktoren, durch die einfache, CO2-arme Herstellung und die kurzen Transportwege, nicht zum Treibhauseffekt bei. Während Öl und Gas knapp werden, ist Holz als stetig nachwachsender Rohstoff, der regional vorhanden ist, guten Gewissens einsetzbar. Da zudem nur Abfallhölzer der holzverarbeitenden Industrie für Pellets und Hackschnitzel genutzt werden, ist die Nutzung von Holz als Brennstoff quasi Recycling und umweltverträglich.
Anhand der Tatsache, dass Deutschland noch immer zu etwa 35% aus Wäldern besteht und diese ständig nachwachsen, muss man sich weder um aussterbende Wälder, noch um das Ausgehen des Brennstoffs sorgen. Zudem ist der CO2-Ausstoß des regenerativen Rohstoffs ein unausweichlicher Vorgang: Würde das Holz auf natürlichem Wege verrotten, wären die Emissionswerte genauso hoch.

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